Unternehmens- und Qualitätsgrundsätze der Kanzlei Durstin & Kollegen

depot für minderjährige ist aus Sicht des Verbrauchers von einer hohen Intransparenz geprägt. Es besteht ein erhebliches Informationsgefälle zwischen der Anbieterseite (Versicherungsgesellschaften und Versicherungsvermittler) und der Verbraucherseite (versicherte Unternehmen und Personen). Die Methoden des Versicherungsvertriebs sind teilweise fragwürdig. Der Versicherungsberater (Zulassung nach dem Rechtsberatungsgesetz) darf in keinerlei Abhängigkeit von der Versi-cherungswirtschaft stehen, insbesondere keine Provisionen oder sonstige Vergütungen von Versicherungsgesellschaften und Versicherungsvermittlern annehmen. Damit unterscheidet er sich nicht nur von gebundenen Versicherungsvermittlern sondern auch von Versicherungsmaklern. Der Versicherungsberater ist ausschließlich den Interessen der Versicherungsnehmer verpflichtet und bildet damit einen Gegenpol zu den Anbietern und vertriebsorientierten Informationsträgern. Die Öffentlichkeit und die rechtssuchenden Verbraucher bringen der Arbeit des Versicherungsberaters großes Vertrauen entgegen. Für den Versicherungsberater ergibt sich hieraus und aus den gesetzlichen Vorschriften die Verpflichtung, durch geeignete Maßnahmen in seiner Beraterkanzlei stets eine hohe Qualität seiner beruflichen Tätigkeiten zu gewährleisten. Unsere Kanzlei koordiniert das RiVer Braternetz. Das RiVer Beraternetz ist ein Zusammenschluss von Versicherungsberater-Kanzleien als permanente Netzwerkpart-ner und weiteren unabhängigen Experten und Sachverständigen (projektbezogen) zu allen Themen des „Insurance Risk Managements“, wie z.B. Brandschutz, Haftungsrecht, Risikomanagement, Finanzrisiken. Die Partnerkanzleien sind Mit-glieder im Institut für Risiko- und Versicherungsmanagement e.V. irvm und haben sich zusätzlich zu einem Qualitäts-management mit hohen fachlichen und ethischen Ansprüchen verpflichtet.

Erläuterungen und Hinweise zur Vermittlungsprovisio

Die Bezahlung eines Beratungshonorars anstelle einer Vermittlungsprovision ist noch wenig verbreitet, bietet für den Kunden aber erhebliche Vorteile. Die meisten Versicherungskunden sind sich nicht darüber im klaren, dass das Provisionssystem der Versicherungswirtschaft zwangsläufig negative Auswirkungen sowohl auf die Qualität der Beratung als auch auf die Qualität des Versicherungsschutzes hat. Das Qualitätsproblem: Provisionen werden nicht nach der Intensität und Qualität der Beratung bezahlt, sondern bei Abschluss eines Versicherungsvertrages. Schnelle Abschlüsse und geringer Beratungsaufwand erhöhen somit die Wirtschaftlichkeit des Versicherungsvermittlers. Eine sorgfältige Risikoanalyse und der Aufbau eines bedarfsgerechten, produktoptimierten Versicherungskonzeptes stehen damit im Widerspruch. Verschärfend kommt hinzu, dass Versicherer mit schlechten Produkten oft höhere Provisionen bezahlen, weil ihre Produkte sonst nicht vermarktbar wären! Das Ertragsproblem: Versicherungsvermittler, die sich Zeit nehmen und individuell auf den Kunden eingehen, haben einen höheren Zeitaufwand ohne dadurch mehr zu verdienen. Nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip (bei vorgegebenem Ertrag ist die Leistung mit möglichst geringen Aufwand zu erstellen) verhalten sie sich somit falsch. Bemühen sie sich darüber hinaus auch preislich um möglichst günstige Konditionen, wird die die Provision sogar niedriger. Dies liegt im sinkenden Preis begründet und in der Tatsache, dass günstige Versicherer oft niedrigere Provisionssätze haben. Dieses System funktioniert nur, weil nur wenige Versicherungskunden über die Provisionshöhen informiert sind. Auf Wunsch können wir Ihnen gerne weiterführende Informationen zukommen lassen.